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27.685,97 Euro für den guten Zweck – Spendenübergabe zum Abschluss von „Früher war mehr Lametta“

14. Jan 2026

Mit der Übergabe von Spendenschecks in Höhe von insgesamt 27.685,97 Euro ist das außergewöhnliche Projekt „Früher war mehr Lametta“ nun offiziell abgeschlossen. Die Spendensumme kommt der Speisenkammer Salzkotten sowie dem Förderverein Freundeskreis Frühförderung Arequipa e. V. zugute.

v. l.: Barbara Hattrup (Künstlerin), Hildegard Beine (Eine Welt Laden), Karin Schmidt (Speisenkammer Salzkotten), Monika Werner (Stadtmarketing), Annette Breische (Pastoralverbund Salzkotten) und Bürgermeister Ulrich Berger vor einem roten Weihnachtsbaum, der im Rahmen des Projekts entstand und im Foyer des Rathauses hängt
v. l.: Barbara Hattrup (Künstlerin), Hildegard Beine (Eine Welt Laden), Karin Schmidt (Speisenkammer Salzkotten), Monika Werner (Stadtmarketing), Annette Breische (Pastoralverbund Salzkotten) und Bürgermeister Ulrich Berger vor einem roten Weihnachtsbaum, der im Rahmen des Projekts entstand und im Foyer des Rathauses hängt

„Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Kreativität, ehrenamtliches Engagement und Solidarität in unserer Stadt zusammenkommen“, betonte Bürgermeister Ulrich Berger bei der Spendenübergabe. „Aus ausgedientem Weihnachtsschmuck ist nicht nur Kunst entstanden, sondern ganz konkrete Hilfe für Menschen, die Unterstützung brauchen.“

Initiiert wurde die Aktion im Dezember 2024 vom Eine Welt Kreis Salzkotten und der Stadt Salzkotten und durch den Pastoralverbund Salzkotten und die Bürgerstiftung gefördert. Ziel war es, ausgedienter Weihnachtsdekoration ein zweites Leben zu geben und sie durch künstlerische Ideen für den guten Zweck zu verkaufen. Allein in den ersten 14 Tagen verteilten die Initiatorinnen und Initiatoren rund 600 Sammelkartons mit Projektlogo, Weihnachtskugel und Informationsflyer. Gesammelt wurde bis Ende Februar 2025.

Die Resonanz übertraf alle Erwartungen: Weit über 1.000 Kartons und Taschen mit Weihnachtsschmuck wurden abgegeben. Aufgrund des enormen Andrangs stellte die Stadt Salzkotten kurzfristig ungenutzte Räumlichkeiten im Clara-Pfänder-Haus zur Verfügung. „In einer ehemaligen Kapelle und den angrenzenden Nebenräumen stapelten sich die Sachspenden – das war überwältigend“, erinnert sich Künstlerin und Mitinitiatorin Barbara Hattrup. „Uns war schnell klar: Jetzt braucht es viele helfende Hände.“

Nach rund acht Wochen des Auspackens und groben Sortierens begann die kreative Phase. Etwa 70 Engagierte – darunter Privatpersonen, Schulen, Kindergärten sowie Gruppen aus den Pfarreien – arbeiteten mit unterschiedlichsten Fähigkeiten an der Umsetzung. Neben dem geplanten Verkaufsbasar war auch eine Ausstellung mit Objekten aus den Sachspenden ein zentrales Ziel des Projekts.

Der Höhepunkt folgte im November 2025: In der Sälzerhalle wurden auf rund 750 Quadratmetern Fläche etwa 100 große Tische und 30 Stellwände aufgebaut. Rund 30 Verkaufshelferinnen und -helfer waren am gesamten Martini-Wochenende sowie anschließend noch rund fünf Wochen lang im Einsatz. Der Verkauf wurde in einem Pop-up-Store in den Räumen der ehemaligen Sälzer Apotheke fortgesetzt, die Familie Cruse-Kampherm dafür zur Verfügung stellte. „Allein am Martinimarkt-Wochenende kamen Spenden von über 20.000 Euro zusammen“, berichtet Hildegard Beine vom Eine Welt Kreis Salzkotten. „Viele Besucherinnen und Besucher gaben bewusst mehr, als die Kunstwerke gekostet hätten.“

Begleitet wurde das Projekt über die gesamte Laufzeit hinweg intensiv durch die lokale Presse. Die Aktion wurde dokumentiert, fotografiert und rückblickend in einem eigens gestalteten Adventskalender zusammengefasst.

Mit dem Ende des Luciafests wurde das Projekt nun abgeschlossen. Rund 200 Kartons mit Materialien sind noch vorhanden und können von Interessierten für eigene kreative Projekte übernommen werden. Wer Interesse hat, kann sich bei Frau Beine unter der Telefonnummer 0151/6817 0286 melden. Eine Fortführung von „Früher war mehr Lametta“ in Salzkotten ist derzeit nicht geplant.

„Diese Aktion hat uns gezeigt, dass aus einer Idee, einem Wunsch oder auch einer vermeintlichen Spinnerei Großes entstehen kann, wenn Menschen gemeinsam anpacken“, so die Initiatorinnen abschließend.

Über den Freundeskreis Frühförderung Arequipa e. V.
Der Förderverein unterstützt das Zentrum „Santa Lucia“ in Arequipa (Peru), das sich der ganzheitlichen Förderung von Kindern mit Behinderung widmet. Ziel ist es, durch frühzeitige Förderung eine größtmögliche Selbstständigkeit der Kinder zu erreichen und ihnen den Weg in eine Regel- oder Förderschule zu ermöglichen.