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Außergewöhnlicher Auftrag für Salzkottener Gewässerbau-Spezialist
Außergewöhnlicher Auftrag für Salzkottener Gewässerbau-Spezialist
Klaus Fecke GmbH & Co. KG befreit mit Mähbooten den Schiedersee von einer Algenplage
Ausgerechnet zu Beginn der Sommerferien dreht sich auf dem ostwestfälischen Schiedersee in Schieder-Schwalenberg keine Schiffsschraube mehr. Im Freizeitzentrum können das Ausflugsschiff, die Sportboote und sogar die Tretboote nur bedingt eingesetzt werden und sorgen bei den Betreibern für Einbußen im touristischen Naherholungsgebiet. Grund ist eine bisher noch nie da gewesene Algenplage, die den nur bis zu 1,5 Meter tiefen See in kurzer Zeit bis zur Wasseroberfläche zuwucherte.Die Salzkottener Firma Klaus Fecke GmbH & Co. KG, Spezialist in Sachen Gewässer- und Landschaftsbau, wurde von den Betreibern des Freizeitzentrums beauftragt, den bei vielen Urlaubern beliebten See zu mähen. Nach einer ersten Mähaktion vor 3 Wochen setzt Firmeninhaber Klaus Fecke nun für den neuen Auftrag zwei Spezial-Mähboote aus Aluminium mit geringem Tiefgang ein. Die Mähausleger, im Grunde gewaltige Heckenscheren, schneiden die Pflanzen über dem Seeboden ab, weitere Scheren zerschneiden das Dickicht und befördern es über Schaufelräder aus dem See. Auf zwei mal zwei Metern frisst sich das Mähwerk durch den Algenteppich.
Im Zweischichtbetrieb wird der Freizeitsee bis voraussichtlich Mitte Juli von der lästigen Plage befreit und am Ufer die riesigen Mengen an Seegras, Algen und Kraut verladen und zur Deponie abtransportiert. Zuerst wird eine Fahrrinne für das Ausflugsboot ausgemäht, danach soll der See auch wieder für die anderen Freizeitboote „schiffbar" gemacht werden.
Ein Grund für die Algenplage ist die geringe Wassertiefe des sehr klaren Stausees. „Wachstumsfördernde UV-Strahlen gelangen so bis zum Grund des Sees und fördern die Photosynthese", so Klaus Fecke. Die Düngemittel, die von den Äckern in den See gelangen, unterstützen ebenfalls das Wachstum.

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