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Stadt Bystrice pod Hostınem (Tschechien)

Stadt Bystrice pod Hostınem (Tschechien)

Die tschechische Stadt Bystrice pod Hostýnem, die seit 2009 mit Salzkotten eine offizielle Städtepartnerschaft pflegt, liegt im Osten Tschechiens in der Walachei am Fuße des Berges Hostýn.

Die Stadt liegt ca. 300 km östlich von Prag in der Region Mähren an den westlichen Ausläufern der Karpaten.
Bystrice pod Hostýnem bildet mit der Mittelgebirgslandschaft das Tor zum Erholungsgebiet des Hostýn Berges, das als Wanderregion bekannt ist.

In der geschichtsträchtigen Stadt Bystrice pod Hostýnem leben ca. 8.700 Einwohner. Das Stadtgebiet umfasst fünf Ortschaften auf einer Fläche von 267 Hektar.


Die Kelten besiedelten die Region um Bystrice pod Hostýnem bereits 200 Jahre v.Chr., urkundliche wurde die Stadt zum ersten Mal im Jahr 1368 erwähnt. 1738 wurde die Wallfahrtskirche auf dem heiligen Berg Hostýn gebaut.

Im 19. Jahrhundert prägte die Holzproduktion Bystrice. Der österreichische Industrielle August Thonet gründete eine Bugholzmöbelfabrik, die in der Zeit zu einer der größten Fabriken in Europa gehörte. Mit der industriellen Entwicklung nahm die Stadt an Bedeutung und Einwohnern zu. Aufgrund dieser Entwicklung wurden Bystrice pod Hostýnem 1864 die Stadtrechte zugesprochen.
Zahlreichen Touristen ist Bystrice als Kurort und Wallfahrtsort bekannt.

 


Das Stadtbild wird geprägt durch malerische Straßen, kleine Geschäfte, historische Bauten, mit aufwendig rekonstruierten Fassaden und den großen Stadtpark Zahajené mit zahlreichen Freizeitmöglichkeiten.
Besondere Sehenswürdigkeiten sind das Bystricer Schloss, die Kirchen und Kapellen sowie die Wallfahrtsstätte.

Die Wallfahrtsstätte gründet in einer Legende aus dem 13. Jahrhundert. Damals hatten Tataren die Stadt Bystrice pod Hostýnem erobert. Die Bewohner Byst?ices waren auf den Berg Hostýn geflohen und harrten der Belagerung aus. Sie beteten um Rettung bei der Jungfrau Maria. Sie sandte daraufhin Blitze auf die Streitkräfte der Tataren und rettete die Einwohner. Zum Dank wurde eine Kapelle auf dem Berg errichtet, die später zu der heutigen Maria Himmelfahrt- Kirche erweitert wurde.

Die Kirche, das Kloster und die zwei Kreuzwege, die den Berg hinaufführen, ziehen jährlich zahlreiche Pilger an.
1982 verlieh Papst Johannes Paul II. der Hostýn-Kirche den Titel „Basilica Minor".

Das Bystricer Schloss wurde als gotische Festung im 15. Jahrhundert erbaut. Im 16. und 17. Jahrhundert erhielt das Schloss den noch heute erhaltenen Renaissance- Stil. Das Schloss ist seit 1990 im Besitz der Stadt und bietet Platz für ein Keramikmuseum und viele kulturelle Veranstaltungen.
Im Bystricer Schloss finden jährlich die Schlossfesttage, ein Festival mit Kammermusik, Theater und bildender Kunst statt.
Alle zwei Jahre wird auf dem Ringplatz das Folklorefestival mit zahlreichen ausländischen Tanzgruppen veranstaltet. Neben diesen kulturellen Veranstaltungen lockt Bystrice mit Museen und Musikveranstaltungen.

 


Für weitere Informationen steht der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees, Klaus Adrian, Tel. 05258-940803, zur Verfügung.

Im September 2010 wird in Bystrice pod Hostýnem bei einem Gegenbesuch die Partnerschaftsurkunde in Tschechien unterschrieben. Alle Salzkottener Bürgerinnen und Bürger sind herzliche eingeladen mit nach Bystrice zu fahren und die neue Partnerstadt kennen zu lernen.
Wer Interesse hat vom 17.-19. September 2010 mit nach Bystrice zu fahren kann sich gerne bei der Stadt Salzkotten, bei Miriam Hellwig (Tel.: 05258 / 507 2000 oder miriam.hellwig@salzkotten.de) anmelden.

 











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