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Stadt Brüssow (Brandenburg)

Stadt Brüssow (Brandenburg)

Wappen Brüssow
Brüssow liegt im nordöstlichen Zipfel der Uckermark, in der Nähe der Kreisstadt Prenzlau. Das Stadtbild ist durch verschiedene Hinterlassenschaften einer wechselvollen Geschichte abseits des großen Weltgeschehens gekennzeichnet. Der Ort ist Verwaltungssitz des Amtes Büssow, zu dem auch die Gemeinden Carmzow-Wallmow, Göritz, Schenkenberg und Schönfeld zählen.
Brüssow
Blick auf Brüssow

Einige Handwerksbetriebe, die Landwirtschaft und das Baugewerbe bestimmen das wirtschaftliche Leben der Stadt, die man günstig über die Autobahn A 11, Abfahrt Prenzlau oder Schmölln, oder über die B 104, Löcknitz, erreichen kann. Über dieselbe Bundesstraße gelangt man schnell in das nur 30 Kilometer entfernte polnische Stettin (Szczecin).

Ende des 12. Jahrhunderts wurde an der Straße Prenzlau-Stettin eine deutsche Burg unter pommerscher Botmäßigkeit erbaut. Im Jahre 1259 verlieh ein Ritter Heinrich von Stegelitz dem kleinen Flecken die Magdeburger Rechte und machte ihn so zur Stadt.
Stadtmauer
Stadtmauer in Brüssow

Wechselte im 14. und 15. Jahrhundert - als Folge der pommersch-brandenburgischen Kriege - oft die Landeszugehörigkeit, so lässt sich mit Sicherheit sagen, dass Brüssow ab 1420 brandenburgisch blieb. 1550 erschlug man den letzten Bürgermeister, um den Ort der Grundherrschaft zu unterwerfen.
Erst im Zuge der preußischen Reformgesetzgebung wurde der Stadt-Status 1809 wieder eingeführt. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts war das Gut im Besitz des preußischen Staates und zuletzt Erbhof des Generalfeldmarschalls August von Mackensen. Die Narben des Zweiten Weltkrieges sind nie ganz verblasst. Infolge der Kampfhandlungen wurde 1945 die Bebauung des Marktes zerstört und nicht wieder erneuert.

Mit der Verwaltungsreform in der DDR 1952 kam Brüssow zum vorpommerschen Kreis Pasewalk und gehört seit dem 1. August 1992 - nach dem Willen der meisten Bürger - wieder zum Land Brandenburg. Brüssow hat heute ca. 5.800 Einwohner.








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