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Stadtrundgang - Station 15
Stadtrundgang - Station 15
Isaak-Auerbach-Platz
Isaak-Auerbach-Platz
Hier stand die frühere jüdische Synagoge, erbaut 1825. In der Reichspogromnacht, am 10. November 1938, wurde die Synagoge niedergebrannt.
Der Name des Platzes erinnert an den letzten Vorsteher der jüdischen Gemeinde Salzkotten, Isaak Auerbach.
Der Terror des Dritten Reiches traf den angesehenen Kaufmann und Synagogenvorsteher in zweifacher Weise. Für ihn bedeutete er nicht nur die Liquidation seines Geschäftes am Markt, sondern auch das Ende »seiner« Gemeinde. Auerbach, seine Frau Sara und sein Bruder Paul gehörten neben neun weiteren Personen zu den Opfern der letzten Deportation in die Vernichtungslager. Sie wurden am 28. Juli 1942 nach Theresienstadt gebracht. Einen im September 1942 durchgeführten Weitertransport in das Konzentrationslager Treblinka haben alle drei nicht überlebt.
Weitere Informationen auch auf der Seite des Vereins "Judentum in Salzkotten" (Seite öffnet sich in neuem Fenster)

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