Hier finden Sie die innere Navigation, die Ihnen helfen soll schnell innerhalb der Seite zu navigieren.

 Kontakt  Stadtplan  Notruf  Impressum  Suche Info-Logo  Tourismus

Innere Navigation

Innere Navigation

 

Anfang Inhalt

Innere Navigation


Stadtrundgang - Station 9

Stadtrundgang - Station 9

Gradierwerk


Rekonstruktion Gradierwerk (1997)
Rekonstruktion Gradierwerk (1997)
Das neue Gradierwerk wurde 1997 zum 750-jährigen Stadtjubiläum südlich des alten Gradierweges aufgebaut. Auf einer Länge von 50 Metern sind die Dornenwände 8 Meter hoch, der eingebaute, allerdings nicht öffentlich zugängliche, Treppenturm hat eine Höhe von 14 Metern.

Die Anlage wird mit dem Solewasser der nahen Quelle »Neuer Sprudel« gespeist. Die Sole wird in eine große Rinne auf das Gradierwerk gepumpt, die wiederum die Rinnen an den Längsseiten über der Dornenhecke beschickt.

Aus den Kerben und Hähnen dieser Rinnen rieselt die Sole dann in die Dornen. Die herabfallenden Tropfen werden so zerkleinert (Aerosole), dass sie zur therapeutischen Freiluftinhalation genutzt werden können. Gradieren bedeutet, den Solegehalt des Wassers durch das mehrmalige Ablaufen lassen gradweise zu erhöhen.

Quelle
Quelle "Neuer Sprudel"
Das frühere Gradierwerk, geplant und gebaut von Pfarrer Philipp Korte, hatte ein Länge von fast 600 Metern und wurde mit Aufkommen des Steinsalzes 1908 still gelegt. Der gesamte Komplex wurde 1920/21 abgerissen.

Das Natrium-Clorid-Wasser der Quelle „Neuer Sprudel" ist als Heilwasser anerkannt und eignet sich zu Trinkkuren und Heilbädern. Sie wurde in den Jahren 1902/03 auf die Tiefe von 288 Metern gebracht und fördert nach letzten Messungen 1995 rund 16 Liter pro Sekunde mit einem Salzgehalt von ca. 1,2-1,4 Prozent.

Direkt neben der artesischen Quelle wurden ein Tret- und ein Armbecken für Kneippsche Anwendungen (Seite öffnet sich in neuem Fenster) errichtet.

 











Ende Inhalt



Innere Navigation