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Blühende Landschaften in Salzkotten

Blühende Landschaften in Salzkotten

Salzkotten - Grünfläche Papenbrede
Städtische Grünflächen haben sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für die Tier- und Pflanzenwelt einen hohen Stellenwert. Den Bürgerinnen und Bürgern dienen die Grünflächen als Naherholungsraum, zur Entspannung und Freizeitgestaltung. Die Grünflächen erhöhen die Lebensqualität und verbessern das Stadtklima, sie sind unverzichtbar für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung und Bestandteil moderner Stadtplanung.

Durch zunehmende der Bebauung, Flächenversiegelung und intensive Landwirtschaft mit Monokulturen ist es in den letzten Jahrzehnten zu einem deutlichen Rückgang der Tier- und Pflanzenwelt in Städten und Dörfern gekommen. Besonders die Flächenversiegelung macht es den Tieren und Pflanzen kaum möglich, sich in den Städten zu entwickeln. Mit zunehmender Nutzungs- und Pflegeintensität durch Düngung, Be- und Entwässerung oder häufiges Mähen wurden die Graslandbestände artenärmer.

In der modernen Stadtentwicklungsplanung ist die Anlage von innerstädtischen Grünflächen in Neubaugebieten ein Schwerpunkt, um so die Lebensqualität zu erhöhen. Die Stadt Salzkotten unterstützt diese Entwicklung aktiv durch das Projekt „Blühende Landschaften". Sogenannte „Eh-da Flächen", wie z. B. Straßenbegleitgrün, Grünflächen auf Kreisverkehren, extensive Grünflächen und noch nicht vergebene öffentliche Baulandflächen eignen sich zur Anlage von Blumenwiesen. Die Umwandlung eines biologisch stark verarmten Vielschnittrasens - den wir in den üblichen Grünflächen finden - in eine Blumenwiese schafft Lebensraum für die Natur.


Dorfplatz Verlar
Durch die Aussaat einer Blumenmischung kehrt die Schönheit und Vielfalt der Natur in die Stadt zurück. Insekten, Bienen und Schmetterlinge bekommen einen neuen Lebensraum und die Bürgerinnen und Bürger erfreuen sich an der Farbenpracht der Natur.

Die Stadt blüht auf.

Im Jahr 2012 wurden auf acht Flächen spezielle Blumenmischungen ausgesät und Salzkottener Bürgerinnen und Bürger konnten sich von Mai bis Oktober an den blühenden Flächen in der Kernstadt und den Ortschaften erfreuen. Klatschmohn, Rittersporn, Sonnenblumen und viele andere leuchten wunderschön auf und sorgen von Frühling bis in den Herbst für ein vielfältig wechselndes Farbenspiel.

Es wurden städtische Flächen in Baugebieten, in Mantinghausen und Niederntudorf, auf dem Dorfplatz in Verlar, am Haus der Zukunft in Thüle, am Feuerwehrgerätehaus in Oberntudorf, die Kreisverkehre an der Wewelsburger und an der Tudorfer Straße und eine Fläche an der Wewelsburger Straße Richtung Baugebiet Papenbrede ausgewählt. Besonders die Fläche zum Baugebiet Papenbrede erfreute sich bei den Bürgerinnen und Bürgern großer Beliebtheit, viele hielten bei einem Spaziergang an, pflückten einen Blumenstrauß und machten ein Foto der Blütenpracht.

Das erfolgreiche Projekt wird im Jahr 2013 von der Stadt Salzkotten fortgeführt. Ausgewählte innerstädtische Flächen werden mit der Blumenmischung eingesät. 


Salzkotten - Kreisel Wewelsburger Straße/ Ölweg
Zusätzlich ist es für jeden Bürger möglich, die Salzkottener Blumenmischung „Salzkottener Blüten-traum", konzipiert von der Saatgutmanufaktur Daniela Felger aus Mössingen, zu erwerben.

In drei unterschiedlichen Größenmengen wird die Saatmischung im Bürgerbüro der Stadt Salzkotten und in Floristikgeschäften und Gärtnereibetrieben erhältlich sein. So hat auch jeder Bürger die Möglichkeit, die spezielle Blumenmischung für seinen Garten zu nutzen.

„Die Blumen kommen natürlich besonders den Bienen, Schmetterlingen und Insekten zugute, die hier ihren Nektar finden, gleichzeitig tragen die Blumenwiesen aber auch wesentlich zum Erscheinungsbild unserer Sälzerstadt bei. Ich bin selbst begeisterter Imker und sehe in dem Projekt eine hervorragende Möglichkeit, die wichtigsten Insekten unserer Natur zu unterstützen", so Bürgermeister Michael Dreier.

Die Insektenwelt ist für unser Leben unersetzlich, als Blütenbestäuber sorgen sie für eine Vielfalt von Pflanzen und Früchten. Die Insekten benötigen ein reichhaltiges Angebot an Nahrung, das heute immer mehr zurückgeht. Blumenwiesen auf städtisch zu pflegenden Flächen sind ein Beitrag zum Erhalt des Naturkreislaufs.











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