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Energiegeladen und elektrisch mobil - Stadt Salzkotten, Westfalen Weser Energie und Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten eG setzen auf E-Mobilität

Energiegeladen und elektrisch mobil - Stadt Salzkotten, Westfalen Weser Energie und Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten eG setzen auf E-Mobilität

Von links: Martin Westermeier (stellv. Leiter Fachbereich Stadtentwicklung), Bürgermeister Ulrich Berger, Ludwig Bewermeier (Fachbereichsleiter Stadtentwicklung), Thorsten Wolff (Vorstand Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten), Michael Wippermann (Leiter Netzvertrieb, Prokurist Westfalen Weser Netz) und Martin Herbst (Leiter Marktgebiet Salzkotten der Volksbank Brilon-Büren- Salzkotten)

Die verkehrspolitische Diskussion rund um die Elektromobilität wird immer intensiver, aber dieVerbreitung der Fahrzeuge stockt noch. Um die Idee des Elektroautos weiter in Fahrt zu bringen und die Alltagstauglichkeit zu zeigen, haben die Stadt Salzkotten, die kommunale Westfalen Weser Energie-Gruppe und die Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten gemeinsam eine Ladestation mit zwei Ladepunkten an der Sälzerhalle, Upsprunger Straße 1, aufgestellt. Sie wurde jetzt von  Bürgermeister Ulrich Berger, Michael Wippermann, Bereichsleiter Netzvertrieb Westfalen WeserNetz, und Thorsten Wolff, Vorstand der Volksbank Salzkotten, offiziell in Betrieb genommen.

Für die Westfalen Weser Energie-Gruppe hat die Installation der Ladesäule zwei Aspekte. „Einerseits ist es unser Ziel, der Idee der Elektromobilität stärkeren Anschub zu geben und die Alltagstauglichkeit zu demonstrieren. Hier an einer zentralen Stelle wird Elektromobilität zu einem sichtbaren Alltagsgegenstand wie ein Computer oder ein Fahrradständer", verdeutlicht Michael Wippermann die Idee dieser Kooperation. „Gleichzeitig können wir die Elektromobilität den Nutzern näher bringen und zeigen, dass sie sich durch gute Erreichbarkeit in den Alltag integrieren lässt", ist sich Wippermann sicher. Auch für die Verantwortlichen in Salzkotten lag es nahe, sich beim Thema Elektromobilität zu engagieren. „Wir greifen damit die aktuelle Entwicklung auf und möchten den Trend weiter fortsetzen. Für uns ist die Ladesäule ein logischer Schritt, weil wir uns schon einige Zeit mit dem Thema beschäftigen. Gerade in der ländlichen geprägten Struktur ist es wichtig zu zeigen, dass die eigene Mobilität auch umweltfreundlich und zukunftsfest möglich sein kann", verdeutlicht Bürgermeister Ulrich Berger. „Auf Dauer ist die saubere Elektromobilität auch für die Stadt ein Stück Zukunftssicherung. Wir wollen deshalb unseren Teil beitragen und stellen hier innenstadtnah an der Sälzerhalle die Fläche zur Verfügung".

Die Säule kostet inkl. Montage und Netzanschluss rund 10.000€, an denen sich die Volksbank Brilon- Büren-Salzkotten eG beteiligt. „Wir möchten die Städte in unserem Geschäftsgebiet in Sachen E- Mobilität natürlich unterstützen und im Rahmen eines gesunden Energiemixes einen Mehrwert für unsere Mitglieder und Bürgerinnen und Bürger schaffen", erklärt Thorsten Wolff, Vorstand der Volksbank.

Alternative Lade- und Bezahlmöglichkeiten

Der Ladevorgang kann auf zwei unterschiedlichen Arten erfolgen. Zum einen kann an der Ladestation jederzeit ohne einen bestehenden Ladekartenvertrag geladen werden. Hierzu muss der Kunde einfach den auf der Ladestation aufgedruckten QR-Code mit einem Smartphone scannen. Anschließend wird der Kunde auf eine Internetseite weitergeleitet, auf der dann die gewünschte Bezahlweise (z.B. PayPal oder Kreditkarte) ausgewählt und der Ladevorgang gestartet werden kann. Für die zweite Möglichkeit benötigt der Kunde die Smartphone-App des Partners „Plugsurfing". Hierbei muss sich der Tankwillige mit der entsprechenden RFID-Karte oder der Smartphone-App von „Plugsurfing" autorisieren, um den Ladevorgang zu starten. Aktuell ist es noch nicht möglich mit einer EC-Karte zu bezahlen, dieser Vorgang ist aber in Planung.

Die Ladestationen haben jeweils eine Leistung von 22 kW. Damit kann im besten Fall ein Elektroauto in einer Stunde für die nächsten 100 Kilometer wieder aufgeladen und ein zweites Fahrzeug parallel werden. Tanken kann hier übrigens jeder mit einem Elektrofahrzeug, vorausgesetzt es hat einen EU- genormten Standardstecker Typ2.

Abgas- und feinstaubfreier Autoverkehr für Innenstädte besonders wichtig

Die Fachleute der Westfalen Weser Energie-Gruppe gehen davon aus, dass Elektroautos sich ab 2020/2021 durchsetzen werden, da ab dann die Modellvielfalt erheblich zunehmen dürfte. Sie haben eine ganze Reihe von Vorteilen gegenüber herkömmlichen Antriebssystemen. Neben dem emissionsfreien Fahren in der Stadt und dem geringen Wartungsaufwand, machen E-Autos auch einfach Spaß beim Fahren. Die Westfalen Weser Energie-Gruppe investiert weiter in die Installation von 200 Ladepunkten in OWL und Südniedersachsen, die sich zukünftig in einer durchschnittlichen Entfernung von ca. 20 Kilometern zueinander befinden.

Westfalen Weser Energie-Gruppe

Seit Juli 2013 hat die Region mit der Westfalen Weser Energie GmbH & Co. KG einen rein kommunalen Energiedienstleister. 54 Städte und Gemeinden sind an dem Unternehmen beteiligt. 24 weitere Kommunen sind Konzessionsgeber des regionalen Dienstleisters. Das operative Geschäft liegt in den beiden Tochterunternehmen, der Westfalen Weser Netz GmbH und der Energieservice Westfalen Weser GmbH. Bestehende und zukünftige Beteiligungen sowie Dienstleistungen sind in der Westfalen Weser Beteiligungen GmbH gebündelt.












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