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Monolith e. V. schult Flüchtlingseltern

Monolith e. V. schult Flüchtlingseltern

Zu einer Auftaktveranstaltung des Projekts „PaMigEL - Paderborner Migranten-Elternarbeit für Flüchtlinge" laden Monolith e. V. und die Stadt Salzkotten am Dienstag, 12.12.2017, um 16:00 Uhr in den Ratssaal der Stadt Salzkotten, Marktstraße 8, 33154 Salzkotten ein.

Im Kreis Paderborn haben sich in den letzten Jahren ca. 7.000 Flüchtlinge angesiedelt. Viele davon sind junge Familien mit schulpflichtigen Kindern. Frühere und neuere empirische Untersuchungen belegen, dass Eltern mit Migrationshintergrund gute Bildung für ihre Kinder wollen, ihnen jedoch das Wissen über das Bildungssystem in Deutschland sowie über die Mitwirkungsmöglichkeiten der Eltern fehlen. So beginnen Kinder aus Migrationsfamilien ihre Schullaufbahn meistens mit schlechteren Voraussetzungen. Diese zu verbessern und Eltern auf den Bildungsweg ihrer Kinder in Deutschland vorzubereiten, ist das Ziel des im September begonnenen Projektes „Paderborner Migranten-Elternarbeit für Flüchtlinge", das der Verein Monolith, gefördert über das Bundesamt  für Migration und Flüchtlinge (BAMF) durch Mittel des Bundesministeriums des Inneren im Verlauf von 3 Jahren durchführen wird. Monolith e. V. ist aus der Integrationsarbeit der Spätaussiedler hervorgegangen und  ist seit 16 Jahren unter Zuwanderern im Kreis Paderborn in den Bereichen Bildung und Soziales aktiv.

In dem Projekt „Paderborner Migranten-Elternarbeit für Flüchtlinge" sollen neuzugewanderte Eltern in Delbrück, Paderborn und Salzkotten die Möglichkeit erhalten, in Seminaren Kompetenzen zu erwerben, um ihre Kinder im Lern- und Bildungsprozess langfristig qualifiziert zu unterstützen. Geschult werden sie von Multiplikatoren, die selbst Migrationshintergrund haben, zweisprachig und pädagogisch ausgebildet sind. Theoretische Grundlage für die Schulungen bildet das von Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning entwickelte und erprobte Handbuch für die Elternbildung: Bildungsbrücken bauen.

Neben den Schulungen sollen auch niederschwellige Gruppen des Lernens und der Begegnung eingerichtet werden, mit dem Ziel, Begegnungssituationen zwischen migrantischer Aufnahmegesellschaft und Neuzugewanderten zu schaffen und so möglichen Konflikten zu begegnen. Damit sollen jedoch auch die Neuzugewanderten in das Ehrenamt eingeführt werden und langfristig selbst in der Integrationsarbeit ihrer eigenen Landsleute aktiv werden.







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