Hier finden Sie die innere Navigation, die Ihnen helfen soll schnell innerhalb der Seite zu navigieren.

 Kontakt  Stadtplan  Notruf  Impressum  Suche Info-Logo  Tourismus

Innere Navigation

Innere Navigation

 

Anfang Inhalt

Innere Navigation


Große Bereicherung für den Ort Scharmede

Große Bereicherung für den Ort Scharmede

Bei der Scheckübergabe der örtlichen Vereine an den Vertreter der Stadt Salzkotten vor der restaurierten Barbara-Kapelle (von links): Markus Sprenger, Fachbereich Stadtentwicklung, Stadt Salzkotten, Maria-Elisabeth Wellige (Patin der Barbara-Kapelle), Renate Temborius, Kassiererin Landfrauen Scharmede, Renate Käuper, 1. Vorsitzende Landfrauen Scharmede, Ortsvorsteherin Barbara Weidlich, Barbara Müller, 1. Vorsitzende KFD und Ulrike Jäger, Vorstand KFD, beide Ortsverband Scharmede, Manfred Volmer, Schützenbruderschaft St. Petrus und Paulus Scharmede 1664 e. V. und Helga Eikel, Vorstand Landfrauen Scharmede

Historisches Denkmal neu gestaltet: Restaurierungsarbeiten an der Barbara-Kapelle in Scharmede abgeschlossen

An der Königsallee in Scharmede befindet sich die kleine Wegekapelle. Diese wurde um 1900 im neogotischen Stil erbaut und wird im Dorf selbst auch Barbara-Kapelle genannt. Die unter Denkmalschutz stehende historische Kapelle wurde von Anfang Juni bis Ende August 2016 restauriert. Die Restaurierungsarbeiten übernahm Dipl.-Restauratorin Eva Möllenkamp aus Nordkirchen. Fachlich begleitet wurde die Maßnahme von Dipl.- Restauratorin Maria Giese von der Denkmalpflege des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Münster.

Die Restaurierungskosten betrugen insgesamt 7.900 Euro. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe - Denkmalpflege - hat das Projekt mit einem Betrag von 2.374 Euro (30 %) bezuschusst. Die weiteren Kosten wurden je zur Hälfte, somit einzeln 2.770 €, durch die örtlichen Vereine und durch die Stadt Salzkotten übernommen. In der Ortschaft Scharmede erbrachte allein eine „Waffelbackaktion" der Landfrauen und der KFD einen anschließenden Spendenbetrag von 900 Euro.

Ziel der Restaurierungsmaßnahme war es, die farbige Gestaltung der Innenwände der Kapelle, die vorher ein weißer Farbanstrich verdeckte, wiederherzustellen. Die nun wieder freigelegte farbige Innenausmalung ist auf die Zeit der Neogotik zu datieren.

Besonders hervorzuheben ist das Marien-Monogramm, das sich im Scheitelpunkt des Gewölbes befindet und aufgrund noch ausreichend erhaltener Farbreste gut zu restaurieren war. Ein weiteres Augenmerk lag auf den blühenden Ranken im blau-farbenen Gewölbebereich. Hier wurden die Original-Ranken bewusst nicht „künstlich" vervollständigt, sondern das Vorgefundene als Fragment belassen. Der aufgemalte Wandteppich auf der rechten Seite der Kapellenwand war sehr gut erhalten und bedurfte lediglich einiger Retuschen. Auf der linken Kapellenwand musste der Wandteppich komplett rekonstruiert werden.

„Die Barbara-Kapelle erstrahlt nun in „neuem" alten Glanz. Das restaurierte Denkmal ist eine große Bereicherung für die Ortschaft Scharmede", so Dipl.Komm. Markus Sprenger vom Fachbereich Stadtentwicklung der Stadt Salzkotten und zuständig für die Baudenkmäler im Stadtgebiet. Die Kapelle sei Zeugnis einer Epoche, deren Handschrift im Inneren der Kapelle durch zahlreiche außergewöhnliche und signifikante Gestaltungselemente erkennbar und nun wieder ablesbar wird.

„Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts kamen die ersten künstlich hergestellten Pigmentfarben der Firma Bayer, Leverkusen, auf den Markt. Diese ermöglichten auch dem damaligen Eigentümer/Besitzer der Barbara-Kapelle die Ausmalung mit den wesentlich günstigeren Kunstfarben. Vorbild blieben dabei die im Mittelalter nur für bedeutende Kirchenbauten verwirklichten und unter Einsatz von sehr kostbaren und teuren Farbmaterialien durchgeführten Innenausmalungen", betont Sprenger.

Trotz der vielleicht unscheinbaren Wirkung der Kapelle nach außen beinhalte sie einen beachtungsvollen Kunstschatz, der in seinen Details große Bewunderung hervorrufe und entdeckt werden möchte, so Sprenger abschließend.







Ende Inhalt



Innere Navigation