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Die Stadt Salzkotten verliert mit Toni Schröder einen großartigen Menschen

Die Stadt Salzkotten verliert mit Toni Schröder einen großartigen Menschen

Die Stadt Salzkotten trauert um ihren Ehrenbürger Toni Schröder, der am 13. März nach schwerer Krankheit im Alter von 78 Jahren verstarb.

Getreu seinem Motto „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!" hat er bis zuletzt eine Vielzahl von Projekten zum Wohle unserer Stadt initiiert und federführend begleitet.

So war er von 1964 bis 1994, und damit insgesamt über 30 Jahre, Mitglied des Rates der Stadt Salzkotten.

Ebenfalls war Toni Schröder von 1969 bis 1994 erster stellvertretender Bürgermeister der Stadt Salzkotten.

Das Amt des Ortsvorstehers der Kernstadt hatte er insgesamt 15 Jahre, von 1984 bis 1999, inne.

Als Mitglied des Rates war Herr Schröder in verschiedenen städtischen Ausschüssen aktiv. Insbesondere ist seine Tätigkeit als Vorsitzender des Bau- und Planungsausschusses von 1975 bis 1994 zu erwähnen. Gerade dieser Zeitraum von 20 Jahren zeigt eindrucksvoll, wie umfangreich und dauerhaft wirkungsvoll seine Aktivitäten gerade für die Entwicklung der Stadt Salzkotten gewesen sind.

Auch überregional war Toni Schröder als Mitglied des Landtages des Landes Nordrhein-Westfalen von 1980 bis 1990 stets darauf bedacht, durch sein aktives Tun die Entwicklung unserer Region positiv zu beeinflussen.  

Als echter „Salzkottener Junge" wusste er schon lange um die besondere geschichtliche Bedeutung aber auch um die Heilkraft des Salzwassers. Es war ihm ein besonderes Anliegen, unser anerkanntes Salzkottener Heilwasser einer breiten Öffentlichkeit, vor allem den Salzkottener Bürgerinnen und Bürgern, aber auch den zahlreichen Tagestouristen zugänglich zu machen.

Toni Schröder hat daher Anfang der 90er Jahre die Initiative ergriffen und mit viel Arbeit und Fleiß die Quelle „Neuer Sprudel" am Gradierweg genutzt, um hier ein Fußtretbecken und ein Armbecken anzulegen. Durch seine begeisternde Art verstand er es, eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt für dieses Vorhaben zu gewinnen, die ihn tatkräftig bei der Umsetzung unterstützt haben.
Er selbst konnte durch zahlreiche Gespräche mit Unternehmern, Institutionen und Privatpersonen die Finanzierung des rd. 45.000 DM teuren Projektes komplett aus Sponsoringmitteln sichern.

Das ganze Jahr über kann man seitdem zahlreiche Besucher erleben, die diese Anlagen zur Gesundung und Erfrischung nutzen. Bis zum Jahre 2006, als seine Gesundheit es nicht mehr zuließ, hat er es sich nicht nehmen lassen, die Reinigung und das Aufräumen in diesem Bereich, wie auch im gesamten Bereich des Kütfelsens um das Rathaus herum, tagtäglich bei Wind und Wetter selbst durchzuführen.

Er war auch ein Förderer des Gradierwerkes, das 1997 anlässlich der 750-Jahr-Feier neben der Kneippanlage errichtet wurde. Nach der Inbetriebnahme war er es, der sich von 1997 bis 2006, bis zu seiner Erkrankung, ebenfalls um den Betrieb und das Funktionieren des Gradierwerkes kümmerte.

Seine offene und bodenständige Art, mit den Leuten umzugehen, faszinierte immer wieder. „Nicht übereinander, sondern miteinander reden!" war sein oberstes Gebot, und mit dieser positiven Lebenseinstellung schaffte er es immer wieder, auch in kontroversen Diskussionen einen gemeinsamen Nenner im Sinne der Sache zu erzielen. Wir Salzkottener kannten ihn daher nur als den „Sälzer-Toni".

Es gab eine Fülle von Projekten und Angelegenheiten in der Stadt, in den Ortschaften und Anliegen von Privatpersonen, für deren unbürokratische und schnelle Lösung sich Toni Schröder bei Behörden, Unternehmen und Institutionen eingesetzt hat.

Als bekennender Katholik und tiefgläubiger Christ pflegte er einen engen Kontakt zur Geistlichkeit, insbesondere zum Salzkottener Mutterhaus der Kongregation der Franziskanerinnen. Neben seiner jahrzehntelangen Messdienertätigkeit war er stets zur Stelle, wenn die Schwestern Hilfe benötigten - und sei es nur, dass sie zum Wahllokal gefahren werden sollten.

Trotz großer gesundheitlicher Probleme pflegte er bis zuletzt den engen Kontakt zu den heimischen Vereinen, insbesondere der Kolpingfamilie Salzkotten und der St. Johannes Schützenbruderschaft 1653 e. V., deren Vereinsgeschichte er maßgeblich mitgeprägt hat.

Toni Schröder war ein Mann mit vielen Kontakten und einem weit verzweigten Netzwerk. Auf seine Initiative hin sind viele Persönlichkeiten nach Salzkotten gekommen, die sich dann auch in das „Goldene Buch" der Stadt eingetragen haben.

Er hat es sich nicht nehmen lassen, der Stadt im Dezember 2007 zusammen mit dem weiteren Ehrenbürger Konrad Rump ein neues „Goldenes Buch" zu stiften, das extra für diesen Zweck im Josefsheim in Bigge-Olsberg angefertigt wurde.

Toni Schröder war stets bereit, Aufgaben zu übernehmen und zu helfen, wo immer er es für nötig ansah - in den Vereinen der Kernstadt und in den Ortschaften, bei der Vorstandsarbeit oder für Gruppen und Einzelpersonen.

Toni Schröder hat sich im Laufe seines Lebens ehrenamtlich große Verdienste um das Gemeinwohl in Salzkotten gemacht. Die Stadt hat seine besonderen Verdienste durch die Verleihung des Ehrenbürgerrechts am 03. Juli 2003 gewürdigt.

Bereits 1988 wurde Herr Schröder mit dem Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Auch nach dieser Auszeichnung engagierte sich Toni Schröder in vielfältigster Art und Weise ehrenamtlich für das Allgemeinwohl der Bürgerinnen und Bürger unserer Sälzerstadt.

Als einer der ersten Stifter war Toni Schröder im Jahre 2007 als Gründungsmitglied der Bürgerstiftung Salzkotten beigetreten.

Noch in 2011 war er als großer Liebhaber der Salzgeschichte ebenfalls Gründungsmitglied des neuen Sälzerkollegiums.

„Wir verlieren mit Toni Schröder eine herausragende, liebenswürdige und humorvolle Persönlichkeit. Der Name Toni Schröder ist untrennbar mit der Stadt Salzkotten und ihrer positiven Entwicklung verbunden, da er sich unermüdlich für seine Heimat und ihre Bürgerinnen und Bürger eingesetzt hat. Über Jahrzehnte war er durch seine Aktivitäten und durch seine Menschlichkeit für viele Bürgerinnen und Bürger ein hervorragendes Vorbild.", so Bürgermeister Michael Dreier.









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