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Schornsteinfegermeister überbringen traditionelle Neujahrsgrüße in Salzkotten
Schornsteinfegermeister überbringen traditionelle Neujahrsgrüße in Salzkotten
Das imposante Gradierwerk in Salzkotten bot in diesem Jahr bei ungewöhnlich milden Temperaturen die diesjährige Kulisse für die traditionellen Neujahrsgrüße der Bezirksschornsteinfegermeister des Kreises Paderborn. Ein schöner Brauch ist es, sich zum neuen Jahr auch viel Glück wünschen.
In Salzkotten geschah dies jetzt in geballter Form. Denn die schwarzen Männer gelten bekanntlich als Glücksbringer und waren auch in diesem Jahr zusammen gekommen, um dem Landrat des Kreises Paderborn, Manfred Müller, stellvertretend für die Menschen des Paderborner Landes, die guten Wünsche für das neue Jahr zu überbringen. „Seit der Jahrtausendwende ist dieser Termin aus dem Kalender der Kaminkehrer nicht mehr wegzudenken“, erklärt dann auch Helmut Schiermeyer, Vorsitzender der Kreisvereinigung Paderborn der Schornsteinfeger-Innung für den Regierungsbezirk Detmold.
Der Volksglaube besagt, dass es ganz bestimmt Glück bringen soll, wenn man dem Schornsteinfeger berührt. Und so schüttelten Landrat Manfred Müller und Salzkottens Bürgermeister Michael Dreier zahlreiche, kräftige Männerhände, um das Glück in die Gemeinden und Städte des Kreises Paderborn zu tragen.
Doch warum sehen Jung und Alt im Kaminkehrer eigentlich den Glücksbringer? In früheren Zeiten war ein verstopfter Kamin eine Katastrophe für jede Familien. Es drohten Wohnungsbrände, Vergiftungen durch Rauchgase und niedrige Temperaturen im Haus, der Ofen blieb kalt. Rettung brachte hier der Schornsteinfeger. Dank seiner Hilfe konnte wieder gekocht und geheizt werden. Er brachte „das Glück zurück“.
Nicht nur die glücksbringende Eigenschaft zeichnet die sympathischen „schwarzen Männer“ aus. Wichtige Dienste für die Gemeinschaft sowohl auf den Gebieten der Brandverhütung, der öffentlichen Sicherheit wie auch dem Umweltschutz und der Energieberatung zu Haus stehen im Mittelpunkt ihrer Arbeit, um Schäden an Gesundheit und Eigentum zu verhüten.
Landrat Manfred Müller und Bürgermeister Michael Dreier dankten dann auch den Sicherheitsexperten, Energieberatern und Dienstleistungsunternehmen aus einem Guß für ihr engagiertes Wirken.

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