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Salzkotten mit seinen 10 Ortschaften erstellen ein Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept

Salzkotten mit seinen 10 Ortschaften erstellen ein Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept

Von links: Markus Sprenger (Stadt Salzkotten), Bürgermeister Ulrich Berger, Dr. Frank Brockling, Ludwig Bewermeier (Fachbereich Stadtentwicklung) und Hans-Jürgen Altrogge haben jetzt IKEK für Salzkotten vorgestellt. Los geht es am 26. April.

Salzkotten mit seinen 10 Ortschaften erstellen ein Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept

Sich den Herausforderungen der Zukunft stellen und die drängendsten Fragen der Kommunalentwicklung beantworten - das ist die Zielsetzung des Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzeptes (kurz: IKEK) mit dem Namen „Salzkotten und Dörfer". Mit dem IKEK sollen die gewachsenen Strukturen und charakteristischen Eigenarten der Sälzerstadt und aller zehn Ortslagen langfristig erhalten und gleichzeitig eine nachhaltige Entwicklung angestrebt werden. Dabei werden alle wichtigen Themen auf den Tisch gebracht: von der Verkehrsanbindung bis zur Ortskernentwicklung, vom Einzelhandel bis zur Motivation und Einbindung junger Erwachsener und Senioren in die Dorfgemeinschaft.

In Salzkotten ist vorgesehen, bis Herbst 2017 das kommunale Entwicklungskonzept gemeinsam mit der Bevölkerung aus allen Ortsteilen zu erarbeiten. Vor dem Perspektivzeitraum der nächsten zehn Jahre sollen Ziele und Leitbilder für die Stadt- und Ortsteilentwicklung benannt und als Schwerpunkt Projekte in Handlungsfeldern erarbeitet und bis zur Realisierungsreife konkretisiert werden.

Mit dem IKEK wird für das gesamte Stadtgebiet zwischen Mantinghausen und Niederntudorf ein umsetzungsorientiertes und über Jahre hinweg praktisch nutzbares Konzept entstehen, das auch nach der Fertigstellung immer wieder aktualisiert werden soll. Ein stimmiges Gesamtbild und eine schlüssige Zielerreichung, die auf den Grundlagen des Entwicklungskonzeptes aufbauen, werden somit nachhaltig erreicht.

Was genau ist ein IKEK?

IKEK steht, wie oben erwähnt, als Abkürzung für den etwas sperrigen Begriff „Integriertes kommunales Entwicklungskonzept". Diese Konzeptart als Vorgehensweise ist in NRW neu. Es bezieht sich in seiner Perspektive auf das gesamte Gebiet einer Kommune, also in der Regel den Kernort sowie die einzelnen Ortslagen, wobei jede Ortslage oder Ortsgruppe mehrerer Dörfer einen eigenen Untersuchungsraum bilden, die im Konzept zusammengeführt werden. Das IKEK ist unter Beteiligung von Organisationen, Institutionen, Verbänden, Verwaltung, Vereinen sowie Bürgerinnen und Bürgern zu erarbeiten und muss laut einer entsprechenden Richtlinie des Landes mindestens folgende Punkte enthalten:

Und nicht zuletzt geht es beim IKEK auch um Geld, denn: Dorfentwicklungsmaßnahmen in NRW werden künftig nur noch dann attraktiv gefördert, wenn sie Bestandteil eines durch die Bezirksregierung anerkannten IKEKs sind, das maximal fünf Jahre alt ist. Besitzt Salzkotten also ein IKEK, besteht die Chance, aus Mitteln der Dorferneuerung Zuschüsse für die Umsetzung von privaten und öffentlichen Projekten aus diesem Konzept zu erhalten und hohe Fördersätze zugesprochen zu bekommen. Die Erstellung des Konzeptes wird bereits aus Landesmitteln gefördert.

Wer kann mitmachen?

Der Erstellungsprozess des IKEKs richtet sich explizit an alle Salzkottener Einwohner, egal ob jung oder alt bzw. zugezogen, Vereinsvertreter oder Mitarbeiter einer Einrichtung, egal ob in der Kernstadt oder in einem der 9 Dörfer lebend. In den anstehenden, bürgernahen Sitzungen werden Vertreter der Stadt mit dabei sein, ebenso die den Prozess begleitenden Planungsbüros Agentur Altrogge und planinvent. So findet eine ganz neue Form der Kooperation und des Austausches statt. Neue, spannende Zusammensetzungen von Akteuren und Gruppen werden dabei entstehen.

Fazit: Wer sollte bessere Ideen und Lösungen zur Zukunftsplanung von Salzkotten haben als die Menschen, die dort leben? Ohne Sie geht es also nicht! 


Was passiert in den nächsten Monaten in Salzkotten?

Los geht es am Mittwoch, 26.04 2017 um 19 Uhr im Rathaussaal zunächst mit einer Auftakt- und Informationsveranstaltung, bei der das Förderprogramm IKEK vorgestellt wird und Gelegenheit besteht, Fragen zu klären. Die Teilnehmer sollen sich zudem direkt aktiv mit einbringen und ihren Blick auf ihr Dorf oder die Kernstadt schildern: was macht den Lebensraum lebenswert, wo drückt der Schuh? Was sind aus bürgernaher Perspektive die wichtigsten Themen für die nächsten Jahre?

Die Erkenntnisse dieser Auftaktveranstaltung werden aufbereitet und dienen als Grundlage für nachfolgende Workshops und Werkstätten, in denen die Leitbilder und die Strategie für Salzkotten vertieft werden. In weiteren Arbeitskreisen können interessierte Akteure, ob jung oder alt, konkrete Maßnahmen und Projekte für eine spätere Umsetzung erarbeiten.

Im Herbst werden die Ergebnisse des IKEK-Prozesses öffentlich vorgestellt. Insgesamt sind für die Erstellung des IKEK rund acht Monate eingeplant.

 

 

Termine

Hier finden Sie eine Übersicht über alle bereits feststehenden Termine, die im IKEK-Prozess vorgesehen sind:

Termine für die Dorfwerkstätten

Montag, 15.5.2017 um 18.30 Uhr im Bürgerhaus Thüle

Donnerstag, 18.5.2017 um 18.30 Uhr Heimathaus Spissen in Niederntudorf

Donnerstag, 8.6.2017 um 18.30 Uhr im Bürgerhaus Mantinghausen

Donnerstag, 22.6.2017 um 18.30 Uhr im Bürgerhaus Upsprunge



Die Informationen auf dieser Seite werden immer wieder aktualisiert. Demnächst finden Sie hier auch Formulare, Protokolle aus Workshops und andere Downloads aus dem IKEK-Prozess. Schauen Sie einfach mal rein.

Sie möchten über kommende Termine und andere Neuigkeiten aus dem IKEK-Prozess informiert werden? Dann melden Sie sich bei der Stadt Salzkotten, Markus Sprenger, Email markus.sprenger@salzkotten.de, Tel. 05258-507-1145 oder bei der Agentur Altrogge in Upsprunge, Email info@agentur-altrogge.de, Tel. 05258-935856-8. Man nimmt Sie dort in den E-Mail-Verteiler auf und nimmt auch gerne Anregungen und konkrete Projektideen entgegen.


Die Homepage der begleitenden Agentur Altrogge:

http://www.agentur-altrogge.de

 

Die Homepage des begleitenden Büros planinvent:

http://www.planinvent.de











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