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Lokales Bündnis für Familie in Salzkotten gegründet
Lokales Bündnis für Familie in Salzkotten gegründet
Ca. 130 Vertreterinnen und Vertreter Salzkottener Schulen und Kindergärten, der Vereine und Verbände sowie der Wirtschaft waren dem gemeinsamen Aufruf der Lenkungsgruppe zur Vorbereitung eines Lokalen Bündnisses für Familien in Salzkotten und von Bürgermeister Michael Dreier als Hausherrn gefolgt und hatten den Weg in das Rathaus der Stadt Salzkotten gefunden.
Nach diesen Einleitungen stellten verschiedene Persönlichkeiten aus Salzkotten die 6 einzelnen Handlungs- und Arbeitsfelder vor, die durch die Lenkungsgruppe vorgegeben waren.
So berichteten der ehem. Salzkottener Schulrat Helmut Diermann zum Thema "Erziehung, Bildung und Betreuung", der Salzkottener Architekt Andreas Breithaupt zum Thema "Verkehr und Wohnen", der Hauptgeschäftsführer des St.-Josefs-Krankenhauses Dr. Josef Düllings zum Thema "Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Stadtjugendpfleger und Leiter des Hauses der offenen Tür in Salzkotten Rüdiger Ruhose zum Thema "Sport, Kultur und Freizeit", die Leiterin des Caritas-Pflegedienstes Rita Lindenblatt zum Thema "Pflege und Gesundheit" und die Vorsitzende des Salzkottener Stadtelternrates Yvonne Petters zum Arbeitskreis zur Begleitung des neuen Kindertagesstättengesetzes in Nordrhein-Westfalen GTK.
Durch diese "Fürsprecher" wurden alle Arbeitsfelder den Anwesenden näher erläutert; und es wurden Beispiele genannt, welche konkreten Maßnahmen für Familien in den einzelnen Arbeitsfeldern untersucht und besprochen werden können.
Nach Eröffnung durch den Vorsitzenden der Lenkungsgruppe für das Lokale Bündnis für Familien in Salzkotten, Diethelm Krause, und Begrüßung durch Bürgermeister Michael Dreier wurde durch den Vertreter des Servicebüros für Lokale Bündnisse für Familien der Bundesregierung, Herrn Jürgen Hierschauer, Sinn und Zweck solcher Bündnisse vorgetragen. Neben der Bedeutung familiärer Systeme für die Gesellschaft soll durch Lokale Bündnisse vor allem die Familie stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Auch für Kommunen werde Familienfreundlichkeit dabei immer mehr zu einem sehr bedeutenden Standortfaktor.
(v.l.) BM Dreier, Rita Lindenblatt, Dr.Josef Düllings, Rudi Ruhose, Yvonne Peters, Andreas Breithaupt, Helmut Diermann u. Diethelm Krause
Nach einer sich anschließenden Diskussionsrunde, in der noch offene Fragen geklärt wurden, konnten sich alle Anwesenden zur Mitarbeit in den einzelnen Handlungsfeldern verbindlich anmelden. Von dieser Möglichkeit wurde auch reger Gebrauch gemacht, sodass alle Arbeitskreise mit einer ausreichenden Zahl von Personen besetzt werden konnten.
Nach einer kurzen Kennenlernphase wurden bereits am Abend die ersten Arbeitssitzungen für die jeweiligen Arbeitsgruppen noch für Dezember vereinbart. Die Ergebnisse und Diskussionen der einzelnen Arbeitsgruppen sollen dann über Sprecher der einzelnen Gruppen auch in der Lenkungsgruppe vorgetragen und koordiniert werden.
Vom Leiter der Lenkungsgruppe, Diethelm Krause, wurde noch darauf hingewiesen, dass selbstverständlich jederzeit weitere Personen, die an einer Mitarbeiter interessiert sind, zu den einzelnen Arbeitskreisen hinzukommen können.

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