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48-Stunden Baumarathon beim Sälzerkrümel - Geschafft!
48-Stunden Baumarathon beim Sälzerkrümel - Geschafft!
Zur Vorgeschichte: Der Kindergarten im Neubaugebiet brauchte dringend Platz für weitere Kinder. Deshalb beschloss der Rat, die Einrichtung um eine dritte Gruppe zu erweitern. Mit insgesamt 160.000 Euro wurde das Bauvorhaben veranschlagt. Trotz finanzieller Unterstützung der Stadt, viel Eigenleistungen der Eltern und zahlreicher Spenden klaffte immer noch eine
Finanzierungslücke. Hier sprang spontan die Salzkottener Handwerkerschaft ein. Mit der wohl einmaligen Aktion der Unternehmen Deppe, Schlune, WiReKa, Schaub, Albers, Marxcord, KD-Fliesentechnik, Helling, Pohlmeyer, Malerfachbetrieb Creativ, Gees und Keuper gelang es, das Bauprojekt zu realisieren. Der beispielhafte Arbeitseinsatz und das teilweise gespendete Baumaterial hatte ein Gegenwert von rund 90.000 Euro.
Alles ging Tag und Nacht schlag auf Schlag. Selbst der erste Mann der Stadt war sich nicht zu schaden, mit Hand anzulegen. Während die Salzkottener Bürger nachts selig schliefen oder tagsüber das Schauspiel genossen, packte Michael Dreier rund 30 Stunden lang kräftig mit an. Sein Kommentar: „Mit so einem Team hat das richtig Spaß gemacht!“
Unermüdlich ging das Bauteam schließlich in die heiße Phase. Bis zur letzten Minute wurde noch gepinselt, Nähte abgespritzt und Böden gefegt. Die Kindergartenkinder waren ganz aus dem Häuschen als kurz vor 14 Uhr am Sonntag der „Count down“ lief. „Drei, zwei, eins – vorbei!“ Unter tosendem Applaus der Zuschauer konnten die erschöpften, aber glücklichen Handwerker sagen: „Wir haben es geschafft!“
Dank und Anerkennung für diese sensationelle Leistung kam von allen Seiten. „Ich bin total begeistert, das war einfach genial!“ rief die überglückliche Kindergartenleiterin Angelika Ingelfinger aus. Dem konnte sich Wilfried Bosak, Vorsitzender des 32 Mitglieder starken Fördervereins und eifriger Moderator des Bauspektakels, nur anschließen.
Nach viel Händeschütteln und Schulterklopfen überreichte der Paderborner Künstler Herman Reichold das von ihm gefertigte Symbol der neuen dritten Gruppe – eine strahlende Sonne. Neben Mond und Sternen macht sie nun das himmlische Dreigestirn in der Einrichtung komplett.
Danach gab es für die Kinder kein Halten mehr. Schnell war der neue Raum inspiziert, Stühle wurden herein getragen und es ging ans Einrichten.
Fazit dieser beispielhaften Aktion: Viele Zeitgenossen nehmen den Mund oft zu voll.
Unsere Handwerker haben Wort gehalten, sich mehr als tatkräftig für eine gute Sache eingesetzt und bewiesen, dass im Schulterschluss Berge versetzt werden können, bzw.
in 48 Stunden ein kompletter Kindergartenanbau entstehen kann!

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